Glossar M

Fachbegriffe rund ums Heilen (Magnetisches Heilen - M.E.T.)

Magnetisches Heilen

(auch Magnetopathie): geistige Heilweise in der Tradition des österreichischen Arztes Franz Anton Mesmer (1734-1815), der im seinerzeit neu entdeckten Magnetismus die physikalische Grundlage des Heilens sah. Nach seiner Ansicht wird beim Handauflegen ein besonderes “Fluidum” übertragen, das er “animalischen Magnetismus” nannte. Näheres s. Das Große Buch vom Geistigen Heilen, Kap. I.1

Magnified Healing

auf der Esoterikwelle in den achtziger Jahren populär gewordene Form Geistigen Heilens, die auf Botschaften einer körperlosen Wesenheit namens Kwan Yin zurückgehen soll, die sich ab 1983 zwei US-amerikanischen Medien (Gesile King und Kathryn Anderson - mitzuteilen beliebte. Mit einer “speziellen Energie” sollen “die Chakren auf die höchstmöglichen Schwingungsmuster eingestimmt” werden. Wer mit ihr umzugehen verstehe, “verstärke” (to magnify) somit die Wirkung jedweder anderen Behandlungsweise. Näheres s. H. Wiesendanger: Fernheilen, Band 1.

Marma-Therapie

Hierbei werden spezielle Körperenergiepunkte - die Akupunkturpunkte des Ayurveda - stimuliert. Damit soll der Fluss der Lebensenergie (Prana) verstärkt und verschiedene Organe und Systeme und Dosha-Ungleichgewichte behandelt werden. Gilt als höchste Kunst der ayurvedischen Heilkunde und Massage.

Matrix-Energetics

Von dem US-Heiler Richard Bartlett in der Esoterikszene populär gemachte Heilweise, die davon ausgeht, dass für jeden von uns eine "Matrix" - ein "energetisches Feld" - existiert, in dem alle Informationen für ein gesundes, harmonisches und erfolgreiches Leben angelegt sind. "Matrix-Energetics" neutralisiert und transformiert hinderliche Energien und Programme in uns - womit der "Urmatrix" ermöglicht wird den Zustand "so wie es sein soll" herzustellen.

Mediales Heilen

eine geistige Heilweise, bei dem der Therapeut zum Vermittler (lat. medium) von Wesenheiten (Seelen Verstorbener, Engel, Gottheiten u.a.) oder unpersönlichen “Energien” aus einer anderen Welt wird. Näheres s. Das Große Buch vom Geistigen Heilen, Kap. I.6)

Meditation

(lat. meditatio = "das Nachdenken über"; auch in der Bedeutung "zur Mitte ausrichten" von lat. medius = "die Mitte"): eine in vielen Religionen und Kulturen geübte spirituelle Praxis, bei der durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen sich der Geist beruhigen und sammeln soll. Solche Bewusstseinstechniken wirken sich nachweislich auf vielerlei psychische und körperliche Funktionen günstig aus.

Meridian

in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Bahn im Körper, in der das Qi, die innere Energie, fließt.

Merkaba-Arbeit

eine esoterische Technik zur "Aktivierung unseres Lichtkörpers" (der Merkaba), angeblich aus ägyptischen und hebräischen Geheimlehren stammend. Die Merkaba durchdringt und umgibt uns unsichtbar, für Sensitive jedoch außersinnlich wahrnehmbar. In ihr wird ein ´Fahrzeug´ zum Aufstieg zu höheren Seinsebenen gesehen, weshalb sie poetisch such als "Licht- oder Himmelsgefährt" bezeichnet wird. Entwickeln und steuern lässt sie sich mit dem Herzen, mit reiner, bedingungsloser Liebe, mit Hingabe ans Göttliche - was zu wahrhafter Heilung führen soll.

M.E.T.

Abkürzung für Meridian-Energie-Therapie, auch “Klopf-Akupressur” genannt. MET-Therapeuten gehen davon aus, dass belastende Gefühle wie Ängste, Ärger, Frustrationen, Scham- und Schuldgefühle, Trauer etc. durch eine Blockade im Energiesystem des Körpers (Meridiane) hervorgerufen werden. Durch sanftes Beklopfen bestimmter Meridianpunkte sollen diese energetischen Blockaden dauerhaft aufgelöst werden können, womit sich Harmonie, Ruhe, Entspannung und Gelassenheit einstellen.

Metamorphose

Das griechische Wort „metamórphosis“ bedeutet „Umgestaltung, Verwandlung, Umwandlung“. Zoologen bezeichnen damit einen Gestaltwandel, wie ihn die Kaulquappe zum Frosch, die Raupe zum Schmetterling durchläuft. Im übertragenen Sinne geht es darum bei einer spirituellen Therapieform, der ihr Begründer, der englische Weisheitslehrer Robert St. John (1914-1966), diesen Namen gab. Häufig wird sie auch „Pränatale Therapie“ genannt, denn sie soll Energiemuster beeinflussen, die sich in unserer vorgeburtlichen Phase verfestigt haben und unsere spätere Entfaltung begrenzen; dazu werden die Reflexbereiche der Wirbelsäule an Füßen, Händen und Kopf berührt. So soll ein einfacher und ganzheitlicher Zugang zur Selbstheilung gefunden werden, auf dem wir uns „wandeln von dem, der wir sind, zu dem, der wir sein können“.